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Das AAI-Team sucht Verstärkung!

Wir sind eine kleine, aber gut vernetzte außeruniversitäre Einrichtung im Zentrum der Stadt Salzburg, die durch das „Stipendienprogramm für eine Welt“ Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt und begleitet. In diesem Zusammenhang leisten wir seit über 25 Jahren entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit und setzen als Begegnungsort interreligiöse und interkulturelle Impulse. Wir suchen zur Komplettierung unseres Teams ab 1.Juni 2016 eine/einen ReferentIn für Studienberatung (Karenzvertretung) für folgende Arbeitsschwerpunkte:

Erstberatung Studierender aus Drittstaaten & Weitervermittlung an einschlägige Stellen und Institutionen, Betreuung der StipendiatInnen und der Alumni unseres Stipendienprogramms für eine Welt, Konzeption und Durchführung der studienbegleitenden Bildungsangebote im Rahmen des „Stipendienprogramms für eine Welt“ (Workshops, Seminare, individuelle Coachings für StipendiatInnen), Kontakt und Austausch mit den Hochschulen in Salzburg & Tirol sowie OEAD, ÖH und anderen einschlägigen Organisationen und Einrichtungen, Anfallende administrative Tätigkeiten


Bewerbungen (Lebenslauf und Motivationsschreiben) bitte per E-Mail bis spätestens 8. Mai2016 an elke.giacomozzi (at) aai-salzburg.at

Die ausführliche Stellenausschreibung findest du hier.



Bildnachweis: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de



Laudato si: Die "Öko-Enzyklika"

Termin/Ort: Sa, 23. April 2016, 11 Uhr; AAI, Clubraum (EG)

Referent: Markus Roßkopf, Referat Weltkirche und Geschäftsführer der Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit der Erzdiözese Salzburg

Moderation: Matteo Carmignola, KHJ

Papst Franziskus rief im Juli 2015 in seiner Enzyklika „Laudato si“ die Welt zur Umkehr auf, um die globale Umweltzerstörung und den Klimawandel zu stoppen. Die Welt stehe vor grundlegenden und dringenden Zukunftsfragen, die gemeinsames, internationales und solidarisches Handeln erforderten. Die Klimakrise sei letztlich eine Konsequenz von ungerechten ökonomischen, sozialen und politischen Systemen. Notwendig seien verbindliche internationale Vereinbarungen, durchsetzungskräftige internationale Institutionen und neue Konzepte von Fortschritt und Gemeinwohl. Hoffnungszeichen sieht Papst Franziskus aber nicht nur in der Politik, sondern vor allem in zivilgesellschaftlichen Neuanfängen und in einer neuen Kultur der Genügsamkeit. Markus Roßkopf stellt während eines gemütlichen Brunch die (entwicklungs-)politischen  Innovationen der Enzyklika „Laudato si“ vor. Er setzt sie in einen globalen Zusammenhang und spricht auch über die Rolle der Katholischen Kirche für die notwendigen Veränderungen.

Gemeinsame Veranstaltung mit Referat für Weltkirche, KHJ, KHG


Die unbekannte Religion - Wer sind die Jesiden?

Termin/Ort: Di, 26. April 2016, 19 Uhr, AAI, Bibliothek (1. Stock)

Impulsvortrag von Matthias Hohla, Referat für Ökumene und interreligiöser Dialog, Seelsorgeamt Erzdiözese Salzburg

Bis zum Auftreten des sogenannten „Islamischen Staats“ und seiner gezielten Massaker an den Jesiden war diese kurdische religiöse Minderheit wenig bekannt. Jesiden sind vor allem im Irak, Iran, in Syrien, Georgien und Armenien beheimatet, die größte Exilgemeinschaft lebt heute in Deutschland. Sie glauben an einen Gott, der die Welt aus einer Perle erschuf, und an ein Leben nach dem Tod, ihr Glaube wird mündlich überliefert und war durch die Jahrhunderte immer wieder religiöser Verfolgung ausgesetzt.

Der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog (AID) ist für alle offen und bietet Interessierten und Angehörigen unterschiedlichster Glaubensgemeinschaften die Möglichkeit, sich informell zu begegnen und andere Religionen kennenzulernen.

 


Uganda: Traditions, Pride, and Gay Rights

Termin/Ort: Do, 28. April 2016, 19 Uhr; AAI, Clubraum (EG)

Referentin: Flavia Asiimwe (Uganda/Salzburg)

In vielen afrikanischen Ländern ist gleichgeschlechtliche Liebe ein Tabu. In Uganda drohen Homosexuellen bis zu 14 Jahre Haft, 2014 wurde ein noch strengeres Gesetz vom Obersten Gericht wegen eines Formfehlers gekippt. Die Todesstrafe war zuvor erst auf internationalem Druck aus dem Gesetzesentwurf gestrichen worden. Diskriminierung und Homophobie sind weit verbreitet, viele Homosexuelle erleben Isolation und Gewalt. Flavia Asiimwe stellt ihr Heimatland vor und spricht auch darüber, wie soziale Traditionen und Normen den Umgang mit Homosexualität in Uganda beeinflussen.

Vortrag in Englisch, bei der Diskussion ist eine Übersetzung möglich.


Online-Kampagne: Auf der Flucht: Für eine Gesellschaft mit WELTblick!?

Das Thema „Flucht“ ist omnipräsent. Auch uns wird es im Jahr 2016 im Rahmen unserer Bildungsarbeit schwerpunktmäßig begleiten. Wir wollen der Zunahme der Flüchtlingsbewegungen nach Europa und des öffentlichen Diskurses rund um das Thema Flucht und Asyl in Österreich Rechnung tragen. Uns geht es vor allem darum, den Fokus auf die globale Dimension, auf die Ursachen in den Herkunftsländern zu blicken und auf den kulturellen Reichtum, der mit den Menschen zu uns kommt. Im Rahmen dieser Sensibilisierungskampagne werden wir folgende Themen näher beleuchten:

Auf der Flucht: VIELFALT willkommen heißen!
Es kommen Menschen zu uns, die in Ihrem Heimatland keine Zukunft mehr haben. Sie bringen aber viel mit: ihre Kultur, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen die unsere Gesellschaft zukünftig bereichern werden. Diese Menschen stellen wir vor und in den Mittelpunkt!

Auf der Flucht: MENSCHEN in Bewegung
Wir sehen und kennen zu allererst nur Flucht- und Migrationsbewegungen Richtung Europa. Wir wollen den Blick aber auf die globale Dimension lenken und aufzeigen, dass Menschen weltweit in Bewegung sind.

Auf der Flucht: WARUM und WIESO?
Niemand verlässt einfach so seine Heimat. Es gibt viele Gründe und Ursachen, welche die Menschen dazu bewegen ihre Heimat zu verlassen. Bei vielen davon sind wir mit verantwortlich.

Auf der Flucht: MYTHOS und WAHRHEIT
Durch Ängste können Vorurteile entstehen und durch Unwissenheit Halbwahrheiten in Umlauf kommen. Auch wenn mittlerweile alle glauben zu wissen was Sache ist, wir wollen mit einigen Mythen zum Thema Flucht aufräumen!

 

 


Wenn Werte lebendig werden

Am 6. April 2016 wurde an der theologischen Fakultät der Universität Salzburg die Ausstellung „Wenn Werte lebendig werden“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt Menschen und deren Schicksale während der ägyptischen Revolution (2011-2014). Sie erzählt von Begegnungen und der Sehnsucht nach Freiheit. Das Projekt wurde von SWAP („Share with all People“) initiiert, einem Zusammenschluss von italienischen Studierenden aus Mailand mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und Migrationshintergrund.

"Es geht nicht um Politik, Religion oder Herkunft, es geht um das ‚Mensch sein’ und welche Werte wir leben“, so Yasmin El Habak. Die Ausstellung soll einen Beitrag dazu leisten, dass Vorurteile und Stereotype überwunden werden und den Menschen unabhängig von Herkunft und Religion in den Mittelpunkt stellen.

Auf Initiative der Universität und des Afro-Asiatischen Instituts wurde die Ausstellung nach Salzburg geholt um einen Ort der Begegnung zu schaffen in dem „Werte lebendig werden“ und ein Zusammenleben mit allen Unterschieden gefördert wird. Für das leibliche Wohl sorgte KAMA Salzburg und verköstigte die BesucherInnen mit syrischen und pakistanischen Spezialitäten.

Die Ausstellung kann noch bis 30.4.2016 an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, Universitätsplatz 1; Foyer 1. Stock besucht werden.


Afro Asiatisches Institut Salzburg
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