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Rückblick: Kaufen ohne Ende? Konsumkritischer Stadtspaziergang

Achtsam, bewusst und konsumkritisch spazierten wir letzten Freitag durch die Stadt Salzburg. Bei den Stationen Elektroschrott, Ernährung und unsichtbares Konsumgut Strom wurde der faire und nachhaltige Konsum in den Mittelpunkt gestellt. Alternative Handlungsmöglichkeiten wurden bei dem Besuch der FoodCoop Salzkörndl und im EZA Weltladen Linzergasse vorgestellt. Es war ein sehr schöner und informativer Rundgang. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!

Es gibt noch Restplätze für den nächsten Konsumkritischen Spaziergang am 10. Juni, 13-15 Uhr - Anmeldung unter: office (at) aai-salzburg.at


Rückblick: Fiesta Latina

DJ Jhonny und die motivierten Gäste ertanzten bei der Fiesta Latina im AAI 50 km für die Aktion: 10.000 Kilometer für die Menschenrechte...

JETZT Online-Petition unterzeichnen: Keine Menschenrechtsverletzungen im Rahmen von Olympischen Spielen!

www.menschenrechte-sind-olympisch.at


Kaufen ohne Ende?

Termine:
Fr, 20. Mai 2016, 15-17 Uhr
Fr, 10. Juni 2016, 13-15 Uhr

Treffpunkt: Südwind Büro, ARGEkultur, Ulrike-Gschwandtner-Straße 5

Endpunkt: Weltladen Linzergasse 64

Ein konsumkritischer Stadtspaziergang ist ein informativer und interaktiver Rundgang durch Salzburg, der fairen und nachhaltigen Konsum in den Mittelpunkt stellt. Anhand von verschiedenen Stationen erleben die TeilnehmerInnen mehr über die Produktionsschritte von Waren, was sie damit zu tun haben, und wo man in Salzburg „anders“ essen, einkaufen und „selber machen“ kann.

Dauer: ca. 2 Stunden. Kostenlos!

Anmeldungoffice (at) aai-salzburg.at oder 0662/841413-13

Eine gemeinsame Veranstaltung von: AAI Salzburg, Intersol, Referat Weltkirche, Südwind Salzburg

In Kooperation mit: EZA Fairer Handel, FAIRTRADE Stadt Salzburg, FoodCoop Salzkörndl


AAI Stipendien für Eine Welt

Bewerbungen für das Studienjahr 2016/17 sind ab sofort möglich

Im Rahmen des Stipendienprogrammes werden Master- und PhD-Studierende aus außereuropäischen Entwicklungsländern mit Teilstipendien unterstützt. Voraussetzung für die Förderung ist eine entwicklungspolitisch relevante Schwerpunktsetzung im Studium bzw. im Rahmen der Abschlussarbeit. Weitere Details zum Stipendienprogramm und die Bewerbungsunterlagen gibt es hier.

Die Bewerbungsfrist läuft bis 31. Juli.


Uganda: Traditions, Pride, and Gay Rights

Am 28. April fand im Rahmen der Global Space Vortragsreihe die Veranstaltung mit dem Titel Uganda: Traditions, Pride and Gay Rights im AAI statt.

Der Vortrag von Uganda Expertin Flavia Asiimwe führte von einer allgemeinen Einführung in die Geschichte und Kultur Ugandas hin zum Umgang der Politik und der Gesellschaft mit Homosexualität.

Diskriminierung und Homophobie sind in Uganda weit verbreitet und Homosexuelle erleben Isolation und Gewalt. Die Dunkelziffer von homophoben Übergriffen ist hoch und reicht von Schulverweis bis hin zu Vergewaltigung („corrective rape“) und Mord. Im Jahr 2009 brachte der heutige Finanzminister und damalige Parlamentsabgeordnete David Bahati den Gesetzesentwurf des „Anti-Homosexuality-Act“ in das ugandische Parlament ein. Der geplante „Anti-Homosexuality-Act“ sah ursprünglich die Todesstrafe für jede Form von gleichgeschlechtlichem Sex vor. Erst nach internationalen Protesten sowie der Einstellung der Entwicklungshilfe von einzelnen Staaten wurde anstelle der Todesstrafe eine Haftstrafe von bis 14 Jahren vorgesehen. Der ugandische Präsident Museveni unterzeichnete im Februar 2014 das Gesetz. Aufgrund eines Verfahrensfehlers wurde das Gesetz im August 2014 jedoch für nichtig erklärt.

Die ugandische Zeitung „Rolling Stone“ veröffentlichte im November 2010 die Namen von „100 Top Homos“ zusammen mit der Aufforderung: „Hängt sie auf! Sie sind hinter euren Kindern her“. Die LGTBI AktivistInnen Kasha Nabagesera und David Kato standen auch auf der Liste und  klagten die Zeitung. Der Oberste Gerichtshof untersagte „Rolling Stone“ weitere Outings und die KlägerInnen wurden entschädigt. David Kato wurde jedoch 4 Wochen später in seiner Wohnung ermordet. Kasha Nabagesera kämpft weiter gemeinsam mit SMUG (Sexual Minorities Uganda, Dachorganisation) für die Rechte von lesbischer, schwuler, bisexueller, transsexueller und intersexueller (LGBTI) Menschen und gründete die Hilfsorganisation Farug. Für ihren Einsatz wurde sie im Oktober 2015 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Besonders gefährlich erachtet Kasha Nabagesera den Einfluss der Evangelikalen aus den USA, die den Hass innerhalb der ugandischen Gesellschaft schüren und eng mit Präsident Museveni zusammenarbeiten. US-Missionar Scott Lively unterstützte den geplanten „Anti-Homosexuality-Act“ und war einer der Schlüsselfiguren im Entstehungsprozess.

Nach dem Vortrag fand eine sehr anregende Diskussion statt. Im Anschluss gab es köstliche ugandische Spezialitäten. Es war auf vielen Ebenen ein sehr bereichernder Abend. Herzlichen Vielen Dank an unsere Referentin und auch an die Gäste für den anregenden Gedankenaustausch.

Flavia Asiimwe studierte an der renommierten Makerere University in Kampala. Derzeit absolviert sie an der  Fachhochschule Salzburg den Masterstudiengang Innovation & Management in Tourism.

 


Laudato si: Die "Öko-Enzyklika"

Am Samstag, 23. April 2016 wurde im Rahmen eines gemütlichen biofairen Brunch die Ökologie Enzyklika 'Laudato Si' von Papst Franziskus vorgestellt und diskutiert. Der Tisch wurde reich gedeckt, dabei wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt ausschließlich biologische, regionale oder fair gehandelte Produkte aufzutischen.

Markus Roßkopf vom Referat Weltkirche präsentierte die zentralen Aussagen der Enzyklika sowie ihren Entstehungsprozess.  Bei der Erarbeitung des umfangreichen Dokuments waren ExpertInnen aus den unterschiedlichsten Disziplinen beteiligt. In der Enzyklika, die im Juli 2015 veröffentlicht wurde, ruft Papst Franziskus die Weltgemeinschaft zur Umkehr auf, um die globale Umweltzerstörung und den Klimawandel zu stoppen. Die Welt stehe vor grundlegenden und dringenden Zukunftsfragen, die gemeinsames, internationales und solidarisches Handeln erfordern. Die Klimakrise sei letztlich eine Konsequenz von ungerechten ökonomischen, sozialen und politischen Systemen. Notwendig seien verbindliche internationale Vereinbarungen, durchsetzungskräftige Institutionen und neue Konzepte von Fortschritt und Gemeinwohl. Hoffnungszeichen sieht Papst Franziskus aber nicht nur in der Politik, sondern vor allem in zivilgesellschaftlichen Neuanfängen und in einer neuen Kultur der Genügsamkeit. Allem voran haben auch die katholische Kirche und ihre Einrichtungen den Auftrag eine Vorbildwirkung im schonenden Umgang mit Ressourcen zu übernehmen und konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Nach dem sehr informativen Vortrag wurden die Gäste eingeladen ihre Gedanken zu teilen. Es wurden alternative und umweltschonende Lebensweisen diskutiert und über die Verantwortung die jedes Individuum dabei übernehmen sollte. Es war ein sehr schöner Gedankenaustausch in entspannter Atmosphäre. Insbesondere die Katholische Hochschuljugend zeigte sich sehr engagiert und freute sich über den Rückenwind den der Papst den vielen kleinen Initiativen mit „Laudato Si“ bietet und sieht sich selbst der Sorge um das gemeinsame Haus verpflichtet. Matteo Carmignola von der Katholischen Hochschuljugend moderierte den Vormittag.

 


Online-Kampagne: Auf der Flucht: Für eine Gesellschaft mit WELTblick!?

Das Thema „Flucht“ ist omnipräsent. Auch uns wird es im Jahr 2016 im Rahmen unserer Bildungsarbeit schwerpunktmäßig begleiten. Wir wollen der Zunahme der Flüchtlingsbewegungen nach Europa und des öffentlichen Diskurses rund um das Thema Flucht und Asyl in Österreich Rechnung tragen. Uns geht es vor allem darum, den Fokus auf die globale Dimension, auf die Ursachen in den Herkunftsländern zu blicken und auf den kulturellen Reichtum, der mit den Menschen zu uns kommt. Im Rahmen dieser Sensibilisierungskampagne werden wir folgende Themen näher beleuchten:

Auf der Flucht: VIELFALT willkommen heißen!
Es kommen Menschen zu uns, die in Ihrem Heimatland keine Zukunft mehr haben. Sie bringen aber viel mit: ihre Kultur, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen die unsere Gesellschaft zukünftig bereichern werden. Diese Menschen stellen wir vor und in den Mittelpunkt!

Auf der Flucht: MENSCHEN in Bewegung
Wir sehen und kennen zu allererst nur Flucht- und Migrationsbewegungen Richtung Europa. Wir wollen den Blick aber auf die globale Dimension lenken und aufzeigen, dass Menschen weltweit in Bewegung sind.

Auf der Flucht: WARUM und WIESO?
Niemand verlässt einfach so seine Heimat. Es gibt viele Gründe und Ursachen, welche die Menschen dazu bewegen ihre Heimat zu verlassen. Bei vielen davon sind wir mit verantwortlich.

Auf der Flucht: MYTHOS und WAHRHEIT
Durch Ängste können Vorurteile entstehen und durch Unwissenheit Halbwahrheiten in Umlauf kommen. Auch wenn mittlerweile alle glauben zu wissen was Sache ist, wir wollen mit einigen Mythen zum Thema Flucht aufräumen!

 

 


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