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Laudato si: Die "Öko-Enzyklika"

Am Samstag, 23. April 2016 wurde im Rahmen eines gemütlichen biofairen Brunch die Ökologie Enzyklika 'Laudato Si' von Papst Franziskus vorgestellt und diskutiert. Der Tisch wurde reich gedeckt, dabei wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt ausschließlich biologische, regionale oder fair gehandelte Produkte aufzutischen.

Markus Roßkopf vom Referat Weltkirche präsentierte die zentralen Aussagen der Enzyklika sowie ihren Entstehungsprozess.  Bei der Erarbeitung des umfangreichen Dokuments waren ExpertInnen aus den unterschiedlichsten Disziplinen beteiligt. In der Enzyklika, die im Juli 2015 veröffentlicht wurde, ruft Papst Franziskus die Weltgemeinschaft zur Umkehr auf, um die globale Umweltzerstörung und den Klimawandel zu stoppen. Die Welt stehe vor grundlegenden und dringenden Zukunftsfragen, die gemeinsames, internationales und solidarisches Handeln erfordern. Die Klimakrise sei letztlich eine Konsequenz von ungerechten ökonomischen, sozialen und politischen Systemen. Notwendig seien verbindliche internationale Vereinbarungen, durchsetzungskräftige Institutionen und neue Konzepte von Fortschritt und Gemeinwohl. Hoffnungszeichen sieht Papst Franziskus aber nicht nur in der Politik, sondern vor allem in zivilgesellschaftlichen Neuanfängen und in einer neuen Kultur der Genügsamkeit. Allem voran haben auch die katholische Kirche und ihre Einrichtungen den Auftrag eine Vorbildwirkung im schonenden Umgang mit Ressourcen zu übernehmen und konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Nach dem sehr informativen Vortrag wurden die Gäste eingeladen ihre Gedanken zu teilen. Es wurden alternative und umweltschonende Lebensweisen diskutiert und über die Verantwortung die jedes Individuum dabei übernehmen sollte. Es war ein sehr schöner Gedankenaustausch in entspannter Atmosphäre. Insbesondere die Katholische Hochschuljugend zeigte sich sehr engagiert und freute sich über den Rückenwind den der Papst den vielen kleinen Initiativen mit „Laudato Si“ bietet und sieht sich selbst der Sorge um das gemeinsame Haus verpflichtet. Matteo Carmignola von der Katholischen Hochschuljugend moderierte den Vormittag.

 


Das AAI-Team sucht Verstärkung!

Wir sind eine kleine, aber gut vernetzte außeruniversitäre Einrichtung im Zentrum der Stadt Salzburg, die durch das „Stipendienprogramm für eine Welt“ Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt und begleitet. In diesem Zusammenhang leisten wir seit über 25 Jahren entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit und setzen als Begegnungsort interreligiöse und interkulturelle Impulse. Wir suchen zur Komplettierung unseres Teams ab 1.Juni 2016 eine/einen ReferentIn für Studienberatung (Karenzvertretung) für folgende Arbeitsschwerpunkte:

Erstberatung Studierender aus Drittstaaten & Weitervermittlung an einschlägige Stellen und Institutionen, Betreuung der StipendiatInnen und der Alumni unseres Stipendienprogramms für eine Welt, Konzeption und Durchführung der studienbegleitenden Bildungsangebote im Rahmen des „Stipendienprogramms für eine Welt“ (Workshops, Seminare, individuelle Coachings für StipendiatInnen), Kontakt und Austausch mit den Hochschulen in Salzburg & Tirol sowie OEAD, ÖH und anderen einschlägigen Organisationen und Einrichtungen, Anfallende administrative Tätigkeiten


Bewerbungen (Lebenslauf und Motivationsschreiben) bitte per E-Mail bis spätestens 8. Mai2016 an elke.giacomozzi (at) aai-salzburg.at

Die ausführliche Stellenausschreibung findest du hier.



Bildnachweis: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de



Uganda: Traditions, Pride, and Gay Rights

Termin/Ort: Do, 28. April 2016, 19 Uhr; AAI, Clubraum (EG)

Referentin: Flavia Asiimwe (Uganda/Salzburg)

In vielen afrikanischen Ländern ist gleichgeschlechtliche Liebe ein Tabu. In Uganda drohen Homosexuellen bis zu 14 Jahre Haft, 2014 wurde ein noch strengeres Gesetz vom Obersten Gericht wegen eines Formfehlers gekippt. Die Todesstrafe war zuvor erst auf internationalem Druck aus dem Gesetzesentwurf gestrichen worden. Diskriminierung und Homophobie sind weit verbreitet, viele Homosexuelle erleben Isolation und Gewalt. Flavia Asiimwe stellt ihr Heimatland vor und spricht auch darüber, wie soziale Traditionen und Normen den Umgang mit Homosexualität in Uganda beeinflussen.

Vortrag in Englisch, bei der Diskussion ist eine Übersetzung möglich.


Online-Kampagne: Auf der Flucht: Für eine Gesellschaft mit WELTblick!?

Das Thema „Flucht“ ist omnipräsent. Auch uns wird es im Jahr 2016 im Rahmen unserer Bildungsarbeit schwerpunktmäßig begleiten. Wir wollen der Zunahme der Flüchtlingsbewegungen nach Europa und des öffentlichen Diskurses rund um das Thema Flucht und Asyl in Österreich Rechnung tragen. Uns geht es vor allem darum, den Fokus auf die globale Dimension, auf die Ursachen in den Herkunftsländern zu blicken und auf den kulturellen Reichtum, der mit den Menschen zu uns kommt. Im Rahmen dieser Sensibilisierungskampagne werden wir folgende Themen näher beleuchten:

Auf der Flucht: VIELFALT willkommen heißen!
Es kommen Menschen zu uns, die in Ihrem Heimatland keine Zukunft mehr haben. Sie bringen aber viel mit: ihre Kultur, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen die unsere Gesellschaft zukünftig bereichern werden. Diese Menschen stellen wir vor und in den Mittelpunkt!

Auf der Flucht: MENSCHEN in Bewegung
Wir sehen und kennen zu allererst nur Flucht- und Migrationsbewegungen Richtung Europa. Wir wollen den Blick aber auf die globale Dimension lenken und aufzeigen, dass Menschen weltweit in Bewegung sind.

Auf der Flucht: WARUM und WIESO?
Niemand verlässt einfach so seine Heimat. Es gibt viele Gründe und Ursachen, welche die Menschen dazu bewegen ihre Heimat zu verlassen. Bei vielen davon sind wir mit verantwortlich.

Auf der Flucht: MYTHOS und WAHRHEIT
Durch Ängste können Vorurteile entstehen und durch Unwissenheit Halbwahrheiten in Umlauf kommen. Auch wenn mittlerweile alle glauben zu wissen was Sache ist, wir wollen mit einigen Mythen zum Thema Flucht aufräumen!

 

 


Wenn Werte lebendig werden

Am 6. April 2016 wurde an der theologischen Fakultät der Universität Salzburg die Ausstellung „Wenn Werte lebendig werden“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt Menschen und deren Schicksale während der ägyptischen Revolution (2011-2014). Sie erzählt von Begegnungen und der Sehnsucht nach Freiheit. Das Projekt wurde von SWAP („Share with all People“) initiiert, einem Zusammenschluss von italienischen Studierenden aus Mailand mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und Migrationshintergrund.

"Es geht nicht um Politik, Religion oder Herkunft, es geht um das ‚Mensch sein’ und welche Werte wir leben“, so Yasmin El Habak. Die Ausstellung soll einen Beitrag dazu leisten, dass Vorurteile und Stereotype überwunden werden und den Menschen unabhängig von Herkunft und Religion in den Mittelpunkt stellen.

Auf Initiative der Universität und des Afro-Asiatischen Instituts wurde die Ausstellung nach Salzburg geholt um einen Ort der Begegnung zu schaffen in dem „Werte lebendig werden“ und ein Zusammenleben mit allen Unterschieden gefördert wird. Für das leibliche Wohl sorgte KAMA Salzburg und verköstigte die BesucherInnen mit syrischen und pakistanischen Spezialitäten.

Die Ausstellung kann noch bis 30.4.2016 an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, Universitätsplatz 1; Foyer 1. Stock besucht werden.


Afro Asiatisches Institut Salzburg
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