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Das neue AAI Programm ist da!

Die AAI-Angebote für Herbst und Winter findet ihr hier!

Das erwartet euch ab Oktober am AAI:

Das Weltdorf am Domplatz, ein fleischloses Weltdinner mit Rezept-Wettbewerb, der Empfang der Religionen 2015, Global Spaces Kasachstan und Kamerun, ein Workshop zum Thema "Commons", das Internationale Weihnachtsdinner...  und vieles mehr! Wir freuen uns auf euren Besuch!

Kurse:

Sprachkurse: Persisch, Russisch und Portugiesisch
Tanzkurse: "Indischer Tanz" und "Salsa für AnfängerInnen"
Anmeldung: office (at) aai-salzburg.at

Das komplette Programm zum Herunterladen (pdf)


Deutsch Intensivkurse im September

Kurs 1: Aller Anfang ist schwer - Dieser Kurs richtet sich an Studierende ohne oder mit geringen Vorkenntnissen, die sich vor Beginn des Semesters Grundkenntnisse aneignen möchten.
Start: Montag, 21.9.2015, 16.00 Uhr

Kurs 2: Deutsch fürs Studium -Dieser Kurs richtet sich an Fortgeschrittene (ab B1). Der Schwerpunkt liegt auf studienspezifischen Fertigkeiten (Referate halten, Arbeiten schreiben, wissenschaftlich argumentieren, etc.).
Start: Montag, 21.9.2015, 18.00 Uhr

Wann? von 21.September bis 2. Oktober, Kurszeiten werden beim Starttermin (21.9.) gemeinsam festgelegt

Wo? AAI, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, Studierraum (2. Stock)

Kosten?  40 Euro für Studierende (20 Einheiten)

Anmeldung?  0662/841413-11 // office (at) aai-salzburg.at


Auf der Flucht

Im Jahr 2014 gab es laut UNHCR auf der Welt zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg über 50 Millionen Flüchtlinge, Asylsuchende und Binnenvertriebene - Tendenz steigend. In Vergleich dazu erscheint die Zahl von rund 70.000 Flüchtlingen gering, die laut Prognosen des österreichischen Innenministeriums in diesem Jahr in Österreich erwartet werden. Vorrangige Ursache für den weltweit massiven Anstieg ist der Krieg in Syrien, der 2,5 Millionen Menschen zu Flüchtlingen und 6,5 Millionen zu Binnenvertriebenen machte, – das bedeutet, dass bei einer Gesamtbevölkerung von insgesamt rund 17 Millionen Menschen, nahezu die Hälfte auf der Flucht ist. Flucht und Vertreibung haben in den letzten Jahren auch in Afrika erheblich zugenommen, vor allem in Zentralafrika und auch im Südsudan. Deshalb kommen immer mehr Menschen nach Europa. Die Tragödien im Mittelmeer führten bei den PolitikerInnen im In-und Ausland zu Betroffenheit und Solidaritätsbekundungen. Dennoch ist und bleibt Abschottung vorerst die europäische Antwort auf das Sterben im Mittelmeer. Das hin und her zwischen den politischen Verantwortlichen in der Aufnahmefrage ist ebenso enttäuschend. Dabei müsste inzwischen klar sein, dass das Spiel auf Zeit nicht mehr gewonnen werden kann.

Wir wünschen uns von der europäischen und der österreichischen Politik konkrete und kohärente Maßnahmen dafür, dass Helfen oberste Priorität hat: Asyl ist ein Menschenrecht! Viele in Österreich gestrandete Menschen haben die wohlbegründete Furcht vor Verfolgung aufgrund ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischen Meinung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe.

Wir wünschen uns, dass sich die gelebte Solidarität, die es in der Bevölkerung gibt und durch persönliches Engagement, Unterstützung und Einsatz einschlägiger Organisationen der Zivilgesellschaft sichtbar wird, auch in politischen Entscheidungen wiederspiegelt: Menschlichkeit und Solidarität gehören zu unseren Grundwerten!

Wir wünschen uns, dass neben den aktuellen Debatten zur Aufnahme der Flüchtlinge in Europa und Österreich die Ursachenbekämpfung in den Herkunftsländern nicht aus dem Blickfeld gerät: Unterstützung bei der Friedenssicherung und beim Aufbau von Rechtsstaatlichkeit ist unumgänglich, Entwicklungszusammenarbeit durch konkrete Hilfe vor Ort, stärkt die Menschen und bietet ihnen eine wirkliche Chance auf eine bessere Zukunft in ihrer Heimat!

Menschen verlassen ihre Heimat aus unterschiedlichsten Gründen. Krieg, Verfolgung, Naturkatastrophen oder auch der Wunsch nach einem besseren Leben bewegt Menschen dazu, Zuflucht in einem anderen Land zu suchen. In einer globalisierten Welt, in der wir uns an den Rohstoffen der Länder des Südens bedienen und Ressourcen ohne Rücksicht auf Natur und Menschen vor Ort ausbeuten, unsere Regierungen Einfluss auf ihre Politik, unsere Unternehmen Einfluss auf ihre Wirtschaft nehmen, können wir uns nicht aus der Verantwortung ziehen und diese Länder mit ihren Problemen alleine lassen. Die vielfältigen Herausforderungen müssen gemeinsam bewältigt werden. Klar ist, es braucht viele Lösungen und zwar auf unterschiedlichsten politischen Ebenen.

Wir alle, allen voran aber die EntscheidungsträgerInnen in Politik und Gesellschaft, brauchen die notwendige Weit- und Einsicht in die Komplexität der Ursachen der derzeitigen globalen Flucht- und Migrationsbewegungen. Es braucht eine Abkehr von einer Politik der Kurzfristigkeit hin zu einer nationalen, europäischen und internationalen Politik mit WELTblick!

 

Daten & Fakten: UNHCR Österreich

Salzburg hilft: Was kann ich in Salzburg tun?

Österreichischer Integrationsfond: das Freiwilligenportal

 

Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE):

„Die globale Flüchtlingskrise erfordert mehr als nur humanitäre Hilfe“

„Entwicklungspolitische Beiträge zu einer europäischen Flüchtlingspolitik“


Das war 2014...

Das vergangene Jahr stand am AAI Salzburg ganz unter dem Motto "Globale Arbeitswelt(en)“. Wir stellten uns die Frage nach der Verantwortung der Mächtigen und nach der Macht der Ohnmächtigen. Dabei blickten wir nicht nur in die Länder des Südens, um auf die prekären Arbeitsverhältnisse aufmerksam zu machen, sondern nahmen auch die eigene Rolle im globalen Wirtschaftsgeflecht kritisch unter die Lupe. Und auch sonst war das Jahr 2014 am AAI vielfältig und bunt: Wenn Jung mit Alt diskutiert, Islam und Hinduismus sich begegnen, Studierende gemeinsam mit AsylwerberInnen Theater spielen - dann tut sich was, dann verändert sich Gesellschaft und wird ein Stück gerechter und weltoffener. Unsere Veranstaltungen und Aktivitäten, unsere StipendiatInnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika, und vieles mehr könnt ihr jetzt in unserem Jahresbericht entdecken!

 


Das Europäische Jahr für Entwicklung 2015

2015 ist ein entscheidendes Jahr für die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Mit dem Ablaufen der im Jahr 2000 vereinbarten Frist der Milleniums-Entwicklungsziele (MDGs) und der Post-2015-Agenda werden 2015 die Weichen für die zukünftige Entwicklungspolitik gestellt. Die internationale Gemeinschaft gibt hierbei neue Rahmenbedingungen für die Bekämpfung der Armut und für eine nachhaltige Entwicklung vor.

Vor diesem Hintergrund rückt die Europäische Union als weltweit größte Geberin öffentlicher Entwicklungshilfe im Jahr 2015 das Thema Entwicklung ins Rampenlicht. Unter dem Motto des Europäischen Jahrs für Entwicklung „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ soll die Öffentlichkeit einerseits über das breite Feld der Entwicklungszusammenarbeit der EU und ihrer Mitgliedsstaaten informiert werden. Andererseits soll auch verdeutlicht werden, dass diese Zusammenarbeit nicht nur dem Interesse der EmpfängerInnen dient, sondern auch einen Nutzen für alle UnionsbürgerInnen beinhaltet. Ein weiteres Ziel ist es, ein stärkeres Bewusstsein für entwicklungspolitische Aktivitäten und Zusammenhänge zu schaffen und das Interesse und aktive Engagement der BürgerInnen Europas in der Entwicklungspolitik zu fördern.

Neben der unionsweiten Kampagne beteiligen sich auch die einzelnen Mitgliedsstaaten sowie verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen und die Medien mit einer Vielzahl an verschiedenen Veranstaltungen und Programmen. Auch das AAI Salzburg nimmt aktiv an dem Europäischen Jahr der Entwicklung 2015 teil und bietet verschiedene Veranstaltungen wie Workshops, Vorträge und Diskussionen an. Insbesondere blickt das AAI kritisch auf das „Allheilmittel“ Wachstum für Entwicklung und möchte zum Hinterfragen eigener Gewohnheiten sowie gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen anregen. Bereits im Frühling und Sommer 2015 sind dazu viele spannende Veranstaltungen geplant.

Informationen zum Europäischen Jahr für Entwicklung 2015

Bildnachweis: Österreichische Entwicklungszusammenarbeit, www.entwicklung.at

 


Afro Asiatisches Institut Salzburg
Wiener Philharmonikergasse 2, 5020 Salzburg
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